Nach unserer Zeit in Shanghai ging es für uns weiter nach Hong Kong und schon beim Ankommen merkten wir, dass die Stadt wieder einen ganz eigenen Charakter hat. Wir landeten allerdings erst sehr spät in der Nacht, sodass wir am nächsten Morgen erstmal richtig ausschlafen mussten, bevor wir in unser kleines Abenteuer starten konnten.
Unser Hotel – praktisch gelegen am Kowloon Park
Wir übernachteten im The Royal Pacific Hotel & Towers. Das Hotel selbst war solide, die Zimmer angenehm, das Frühstück allerdings ziemlich eng und voll. Der große Vorteil war eindeutig die Lage direkt am Kowloon Park.
Steile Fahrt & ein grauer Himmel
Am Vormittag stand die Peak Tram auf dem Plan, ein Muss in Hong Kong. Die historische Standseilbahn fährt seit über 100 Jahren Besucher auf den Victoria Peak. Die Fahrt selbst ist schon ein Erlebnis: mit einer Steigung von bis zu 27 Grad fühlt man sich fast, als würde man bergauf gedrückt. Für unseren Sohn war das wie eine kleine Achterbahn und für uns ein spannender Moment, den man so schnell nicht vergisst.
Oben angekommen erwartete uns leider nicht die glasklare Aussicht auf die Skyline, die man von Postkarten kennt. Stattdessen hingen die Regenwolken tief, und der Blick auf die Hochhäuser und den Hafen war getrübt. Aber auch das gehört dazu. Die Atmosphäre war ruhig und wir haben uns einfach vorgestellt, wie beeindruckend es an einem klaren Tag sein muss.
Ein Nachmittag zwischen Alltag & kleinen Pausen
Nach dem Ausflug zum Peak nutzten wir den Nachmittag für etwas Alltägliches: Wäsche waschen in einem kleinen Salon. Während die Maschine lief, verbrachten wir die Zeit auf einem nahegelegenen Spielplatz im Kowloon King George V Memorial Park. Für unseren Sohn war das eine willkommene Abwechslung, und für uns eine entspannte Pause mitten im Großstadttrubel.
Abends am Hafen – die „Symphony of Lights“
Zum Abschluss des Tages spazierten wir zur Uferpromenade von Kowloon. Von hier aus hat man einen fantastischen Blick auf die Skyline von Hong Kong Island. Punkt 20 Uhr begann die berühmte „Symphony of Lights“: eine Lichter- und Lasershow, bei der die Hochhäuser im Takt der Musik erstrahlen. Es war ein toller Moment und für uns ein würdiger Abschluss dieses kurzen, intensiven Aufenthalts.
Praktische Tipps für Hong Kong
- Octopus Card: Sehr praktisch für Metro, Busse, Fähren oder auch im Supermarkt. Für iPhone-Nutzer gibt es die Karte sogar digital im Apple Wallet.
- Airport Express: Die schnellste und preiswerteste Verbindung zum Flughafen. Kinder fahren hier sogar ermäßigt.
Fazit – kurz, intensiv und doch sehr eindrucksvoll
Auch wenn wir nur zwei Nächte in Hong Kong hatten, hat die Stadt einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Nach dem etwas anstrengenden Shanghai empfanden wir es als angenehm, dass hier vieles wieder deutlich einfacher war, sei es beim Bezahlen mit der Octopus Card, beim Internetzugang oder auch bei der Sprachbarriere. Gleichzeitig war Hong Kong aber auch lebhaft, dicht und trubelig, ein spannender Kontrast zu Japan und ein ganz eigenes Erlebnis auf unserer Reise.
Nach Hong Kong hieß es für uns schon wieder Koffer packen, denn der nächste Flug wartete. Unser Weg führte uns weiter nach Vietnam, ein Land voller Geschichte, Kontraste und herzlicher Menschen. Im nächsten Beitrag geben wir euch eine Übersicht über unsere Stationen dort und teilen einige allgemeine Tipps, die uns auf unserer Reise besonders geholfen haben.
Wenn ihr Fragen habt oder selbst Hong Kong erkunden wollt, schreibt uns gern einen Kommentar oder meldet euch über Instagram.
Herzlich,
Alex & Familie
Kommentare
Kommentar veröffentlichen