Nach der spannenden Zeit in Hong Kong ging es für uns weiter nach Vietnam, ein Land, auf das wir uns schon besonders gefreut hatten. Unsere Reise begann in Hanoi, der Hauptstadt im Norden, die mit über 8 Millionen Einwohnern eine bunte Mischung aus Tradition und Moderne bietet. Schon beim ersten Spaziergang fällt auf: überall hupende Mopeds, enge Straßen, bunte Märkte, aber auch beeindruckende Tempel und koloniale Architektur. Für uns war Hanoi der perfekte Auftakt, um ins vietnamesische Lebensgefühl einzutauchen.
Unser Hotel: Luxuriöser Start im Grand Mercure Hanoi
Wir hatten das Glück, im Grand Mercure Hanoi zu übernachten und waren sofort begeistert. Das Zimmer war ohne Zweifel das schönste der gesamten Reise: elegant, modern und mit einer freistehenden Badewanne, die sofort unser Herz (und das unseres Sohnes) erobert hat. Auch das Frühstück war hervorragend. Es bot eine sehr gute Auswahl und den idealen Start in den Tag.
Am Abend unserer Ankunft hielten wir es entspannt: ein kleiner Spaziergang durch die Nachbarschaft und dann ab in den Hotelpool, bevor wir uns ausschlafen konnten.
Kultur, Pagoden & ein Schwanen-Abenteuer
Literaturtempel (Văn Miếu)
Direkt gegenüber von unserem Hotel lag eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten Hanois: der Literaturtempel, Vietnams erste Universität aus dem Jahr 1070. Die Anlage ist ein wunderschöner Ort, um der Hektik der Stadt zu entkommen. Zwischen alten Toren, Innenhöfen und ruhigen Gärten bekamen wir einen spannenden Einblick in die vietnamesische Geschichte und Konfuzianische Tradition.
Tran Quoc-Pagode am Westsee
Am Nachmittag fuhren wir zum Westsee, wo die älteste Pagode Hanois liegt: die Tran Quoc-Pagode. Sie thront auf einer kleinen Insel und ist durch einen Damm mit dem Ufer verbunden. Mit ihrer roten, mehrstöckigen Silhouette ist sie nicht nur ein spiritueller Ort, sondern auch ein echtes Fotomotiv.
Schwanenboote – Spaß auf dem See
Direkt beim Westsee gab es die Möglichkeit, mit Schwanenbooten über das Wasser zu fahren. Für unseren Sohn natürlich ein Highlight, für uns Erwachsene vor allem ein schweißtreibendes Erlebnis. Bei der Hitze und Schwüle in Hanoi war das Treten der Boote eine echte Herausforderung, sodass wir danach komplett durchgeschwitzt waren. Das rettende Kontrastprogramm folgte prompt: zurück ins Hotel und ab in den Pool!
Kulinarische Entdeckung: Phở pur in Hanoi
An beiden Abenden waren wir bei Phở Lý Quốc Sư, einem kleinen Restaurant in der Nähe. Hier gibt es das Nationalgericht Vietnams, Phở und das in Perfektion. Die kräftige Brühe, frischen Kräuter und zarten Fleischstreifen waren so gut, dass wir direkt zweimal dort essen mussten. Preiswert, authentisch und unglaublich lecker. Es hätte kaum ein besserer Start in die vietnamesische Küche sein können.
Fazit
Auch wenn wir nur zwei Nächte in Hanoi verbracht haben, war es ein intensiver und gelungener Start in Vietnam. Zwischen kulturellen Highlights, kulinarischen Entdeckungen und der ersten Begegnung mit der lebhaften Energie der Stadt haben wir einen tollen Eindruck bekommen.
Im nächsten Beitrag nehmen wir euch mit zur Ha Long Bucht, ein absolutes Naturhighlight, das trotz ein paar Wetterkapriolen unvergesslich blieb.
Habt ihr Fragen zu Hanoi oder wollt eigene Tipps teilen? Schreibt uns gerne in die Kommentare oder über Instagram. Wir freuen uns auf den Austausch!
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