Nach unserer spannenden Zeit in Kambodscha startete hier unser Thailand-Kapitel: in Bangkok, einer Stadt, die wir bereits von früheren Reisen gut kannten.
Diesmal wollten wir die Millionenmetropole nicht als neues Abenteuer, sondern als Ort zum Ankommen und Durchatmen erleben, bevor es weiter in den Süden ging.
Unser Hotel: Siam@Siam Design
Für zwei Nächte haben wir im Siam@Siam Design Hotel übernachtet. Die Lage war ideal, direkt am BTS Skytrain, sodass wir die Stadt bequem und ohne Staus erkunden konnten. Das Hotel selbst hat uns mit seinem modernen Stil und dem tollen Pool überzeugt, perfekt, um nach einem heißen Tag abzukühlen.
Die Zimmer waren zwar nicht mehr ganz neu, aber gemütlich und gepflegt, sodass wir uns dort rundum wohlgefühlt haben. Für einen kurzen Aufenthalt war es die perfekte Wahl.
Tempel & Fluss – Ein Tag voller bekannter Highlights
Unser einziger voller Tag in Bangkok war trotzdem ereignisreich.
Wir nutzten die Gelegenheit, mit den Booten auf dem Chao Phraya River zu fahren, ein öffentliches Verkehrsmittel, das nicht nur praktisch, sondern auch richtig unterhaltsam ist. Allein die Fahrt über den Fluss, mit dem ständigen An- und Ablegen der Boote, dem Wind und dem geschäftigen Treiben, war für unseren Sohn ein kleines Abenteuer.
Wat Arun – Der Tempel der Morgenröte
Unser erster Stopp war der Wat Arun, der Tempel der Morgenröte.
Schon von Weitem ist der zentrale, 70 Meter hohe Turm, der sogenannte Prang, beeindruckend, bedeckt mit unzähligen Porzellan- und Muscheldekoren, die in der Sonne glitzern. Wir sind die steilen Treppen ein Stück hinaufgestiegen und hatten einen großartigen Blick auf den Fluss und die Skyline der Stadt.
Besonders schön fanden wir, wie farbenfroh und detailreich der Tempel gestaltet ist. Jedes Ornament erzählt eine kleine Geschichte.
Unser Sohn war völlig fasziniert von den vielen Figuren, Drachen und bunten Mustern. Trotz der vielen Besucher war die Atmosphäre angenehm ruhig, und durch die leichte Brise vom Fluss ließ es sich gut aushalten.
Wat Pho – Der Tempel des liegenden Buddha
Mit der Fähre ging es anschließend auf die andere Seite des Flusses, zum Wat Pho.
Der Tempel ist einer der ältesten und bedeutendsten in Bangkok und berühmt für seine riesige liegende Buddha-Statue, die über 45 Meter lang und 15 Meter hoch ist. Vergoldet und mit kunstvoll verzierten Fußsohlen ist sie wirklich beeindruckend, besonders für Kinder, die plötzlich vor dieser gigantischen Figur stehen.
Neben der Statue haben uns auch die weitläufigen Innenhöfe und die zahllosen kleinen Chedis und Pavillons begeistert. Überall glitzern goldene Ornamente, Glocken läuten leise, und zwischen den Stupas herrscht eine fast friedliche Stille, mitten in der sonst so lauten Stadt.
Wat Pho ist übrigens auch die Wiege der traditionellen Thai-Massage, und man kann hier sogar eine kurze Massage ausprobieren, diesmal haben wir uns das aber nicht gegönnt.
Alltag auf Reisen – Wäsche, Essen & kleine Pausen
Am Abend stand dann ein klassischer Reisemoment an: Wäsche waschen. In einem kleinen Waschsalon in der Nähe unseres Hotels haben wir einen weiteren Punkt auf unserer Reiseliste erledigt.
Während die Maschinen liefen, konnten wir die Wartezeit ganz entspannt in einer nahen Shopping Mall verbringen, etwas essen und den Tag gemütlich ausklingen lassen.
Fazit
Bangkok war für uns diesmal kein klassischer Sightseeing-Stopp, sondern ein entspannter Start in Thailand. Die Stadt fühlte sich vertraut an und gleichzeitig bot sie wieder kleine neue Eindrücke und Erlebnisse. Die Kombination aus Tempelbesuchen, Bootsfahrt und ein bisschen Alltagsroutine hat diesen kurzen Aufenthalt genau richtig gemacht: nicht zu viel, nicht zu wenig.
Im nächsten Beitrag geht es für uns weiter nach Ao Nang, ans Meer, in die Sonne und (leider) mit einem unerwarteten Krankenhaus-Zwischenfall.
Wenn ihr Fragen zu Bangkok oder Tipps für einen entspannten Start in Thailand sucht, schreibt uns gern in die Kommentare oder auf Instagram!
Herzliche Grüße,
Alex & Familie
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