Nach unseren ereignisreichen Tagen in Ao Nang und dem Krankenhausaufenthalt unseres Sohnes sehnten wir uns nach Ruhe.
Von Ao Nang nach Khao Lak fuhren wir mit einem privaten Transfer, etwa zwei Stunden entlang der wunderschönen Küstenstraße. Die Fahrt war an sich sehr angenehm. Unser Fahrer war freundlich und aufmerksam, machte mehrere Pausen, weil unser Sohn nach seiner Lebensmittelvergiftung noch geschwächt war.
Unser Hotel: Apsara Beachfront Resort & Spa
Für fünf Nächte war das Apsara Beachfront Resort & Spa unser Zuhause und besser hätten wir es kaum treffen können.
Das Resort liegt weit außerhalb des Zentrums von Khao Lak, was zunächst etwas unpraktisch klingt, sich aber als echter Glücksfall erwiesen hat.
Die Anlage ist weitläufig, wunderschön gepflegt und liegt direkt an einem langen, fast menschenleeren Sandstrand.
Das Meer rauscht leise im Hintergrund, und außer Vogelgezwitscher hört man kaum etwas – genau das, was wir nach den turbulenten Tagen zuvor gebraucht haben.
Vor allem aber war die ganze Atmosphäre des Hotels ruhig und entspannt, perfekt, um einfach einmal runterzukommen.
Ein paar Tage zum Durchatmen
Die ersten zwei Tage haben wir ganz bewusst nichts unternommen.
Unser Sohn brauchte Erholung, und so verbrachten wir die Zeit abwechselnd am Pool und am Strand, lasen, schliefen aus und ließen die letzten Wochen Revue passieren.
Das Meer war hier ruhiger als in Ao Nang, und der Strand breit genug, dass man sich fast alleine fühlte.
Diese Tage des Nichts-Tuns waren genau das, was wir gebraucht hatten: Sonne, Meeresrauschen und einfach Zeit als Familie.
Besuch im Seaturtle Conservation Center
Als wir alle wieder fit waren, wollten wir natürlich auch ein bisschen was sehen.
Unser erster Ausflug führte uns zum Seaturtle Conservation Center, einer Schildkröten-Aufzuchtstation in einem Marine-Stützpunkt etwas außerhalb von Khao Lak. Dorthin fuhren wir ganz gemütlich mit einem Tuk Tuk.
Wir waren schon zum dritten Mal in Khao Lak und jedes Mal zieht es uns wieder hierher. Die Einrichtung kümmert sich um verwaiste, verletzte oder erkrankte Meeresschildkröten, die dort gepflegt werden, bis sie wieder in die Freiheit entlassen werden können. Gerade für Kinder ist das ein wunderschönes Erlebnis. Man kann die Tiere aus nächster Nähe beobachten, etwas über ihren Lebenszyklus lernen und auch sehen, wie unterschiedlich groß sie je nach Alter sind.
Unser Sohn war fasziniert, und auch wir Erwachsenen waren wieder beeindruckt, wie engagiert hier gearbeitet wird. Ein Besuch lohnt sich wirklich, nicht nur wegen der Tiere, sondern auch, um zu verstehen, wie viel Einsatz nötig ist, um die Schildkrötenpopulation zu schützen.
Ein unvergessliches Erlebnis im Khao Lak Elephant Home
Unser zweiter Ausflug war eines der schönsten Erlebnisse der gesamten Reise: ein Besuch im Khao Lak Elephant Home. Von unserem Hotel aus konnten wir die Anlage sogar zu Fuß in wenigen Minuten erreichen.
Dort leben mehrere gerettete Elefanten, die hier in einem geschützten Umfeld gepflegt und artgerecht versorgt werden. Anstatt auf den Tieren zu reiten, was vielerorts leider immer noch angeboten wird, liegt der Fokus hier auf achtsamem Kontakt: Füttern, Pflegen, Spazierengehen und Baden mit den Elefanten stehen im Mittelpunkt.
Gemeinsam mit den Pflegern bereiteten wir Futter vor, lernten, welche Früchte die Tiere besonders mögen, und durften sie anschließend mit ins Wasser begleiten. Die Tiere wirkten zufrieden und ruhig und die Nähe zu ihnen war ein unglaublich berührendes Erlebnis.
Fazit – Khao Lak, unser Ruhepol
Nach den herausfordernden Tagen in Ao Nang war Khao Lak unser Rettungsanker. Hier fanden wir die Ruhe, die wir gesucht hatten, mit traumhaftem Strand, freundlichen Menschen und Erlebnissen, die im Gedächtnis bleiben.
Auch wenn Khao Lak nicht für jeden perfekt ist, wer Entspannung, Natur und Nachhaltigkeit sucht, wird hier sein Paradies finden. Für uns war es der ideale Abschluss unserer Zeit im Süden Thailands, ruhig, authentisch und voller schöner Momente.
Fazit zu Thailand – dritte Reise, gemischte Eindrücke
Thailand war bereits unser dritter Besuch und doch fühlte es sich diesmal ein bisschen anders an. Vielleicht lag es an der Enttäuschung in Ao Nang oder einfach daran, dass sich das Land über die Jahre verändert hat.
Wir haben das Gefühl, dass Händler auf den Märkten aufdringlicher und hartnäckiger geworden sind und die Preise vielerorts deutlich angezogen haben. Gerade das entspannte Handeln, das wir früher so mochten, war diesmal oft schwieriger.
Zum Glück war unser Abschluss im Apsara Hotel in Khao Lak nochmal so angenehm, dass wir Thailand doch mit einem positiven Gefühl verlassen konnten.
Trotz allem bleibt Thailand für uns ein Land mit herzlichen Menschen, leckerem Essen und traumhaften Stränden, aber diesmal war es eben nicht ganz die perfekte Reise wie in der Erinnerung.
Nun hieß es Abschied nehmen von Südthailand und weiter ging unsere Reise in eines der modernsten Länder Asiens: Singapur.
Habt ihr Fragen zu Thailand oder Khao Lak? Schreibt uns gerne in die Kommentare oder über Instagram. Wir freuen uns auf den Austausch!
Herzliche Grüße,
Alex & Familie
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