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Formel 1 in Zandvoort – Unser ganz besonderes Familien-Wochenende

 
Manche Geschenke bleiben einfach für immer im Kopf. Zum 30. Geburtstag hat mir meine Familie etwas geschenkt, das für mich als riesigen Formel-1-Fan kaum zu toppen war: ein komplettes F1-Wochenende in Zandvoort.


Ich habe die Formel 1 schon immer verfolgt: Rennen im Fernsehen, Statistiken, Fahrer, Strecken. Aber bis dahin hatte ich es nie an eine Rennstrecke geschafft. Und dann sollte es nicht nur mein erstes Live-Rennen werden, sondern auch noch ein ganz besonderes: unser Sohn war noch nicht einmal ein Jahr alt, als er zum ersten Mal Formel-1-Autos live erlebt hat.

Entspannte Anreise mit Zwischenstopp

Da die Anreise aus der Heimat recht weit war, haben wir uns bewusst dafür entschieden, einen Tag früher loszufahren und auf halber Strecke zu übernachten. Das hat sich absolut gelohnt und den Start ins Wochenende deutlich entspannter gemacht.


Unser Ziel war ein kleines Airbnb in Noordwijk. Der Gastgeber war zunächst etwas überrascht, dass wir zu dritt und mit so kleinem Kind seine Wohnung gebucht hatten. Platz hatten wir aber genug. Die Einrichtung war ein wenig wild, bunt zusammengewürfelt und alles andere als perfekt, hatte aber genau dadurch ihren eigenen Charme.

Noordwijk & Amsterdam – Strand statt Stress

Die ersten Tage nutzten wir ganz bewusst, um runterzukommen. Noordwijk mit seinem breiten Strand war dafür perfekt. Spaziergänge am Meer, Sand unter den Füßen, frische Luft, ein schöner Kontrast zum Trubel, der uns noch erwartete.


Einen Tag verbrachten wir außerdem bei einem Ausflug nach Amsterdam. Schlendern durch die Stadt, Kanäle, kurze Stopps. Alles ganz ohne festen Plan. Mit Baby reist man automatisch entschleunigter und das tat uns hier richtig gut.

Rennwochenende in Zandvoort – besser als erwartet

Dann ging es endlich zur Rennstrecke in Zandvoort. Wir hatten ein komplettes Wochenendticket mit Tribünenplätzen. Das klingt für ein Kind vielleicht erst einmal nach viel, war aber überraschend gut machbar.


Ein riesiger Pluspunkt: Die Rennstrecke liegt direkt am Strand. Wenn es unserem Sohn zu viel wurde, konnten wir einfach die Strecke verlassen und ein paar Minuten später im Sand spielen. Diese Möglichkeit hat das Wochenende extrem entspannt gemacht.

Anreise & Organisation

Die Anreise zur Strecke erfolgte mit dem Zug aus Haarlem. Das war unkompliziert, gut organisiert und absolut stressfrei. Trotz der vielen Besucher lief alles reibungslos.


Was uns besonders positiv überrascht hat:
  • kein Gedränge
  • viel Platz
  • sehr familienfreundliche Stimmung
  • Rücksichtnahme auch mit Kinderwagen

Unser kleiner Rennfahrer war teilweise sogar der heimliche Star auf der Tribüne. Es gab viele lächelnde Gesichter, kurze Gespräche, freundliche Kommentare.

Ganz wichtig: Hörschutz!

Ein absoluter Pflichtpunkt, gerade mit Kind: Gehörschutz einpacken. Mit dem richtigen Hörschutz war alles kein Problem. Unser Sohn konnte sogar direkt neben der Strecke im Kinderwagen friedlich einschlafen, während die Autos vorbeirasten – etwas, das wir vorher selbst kaum glauben konnten.

Unser Fazit

Dieses Formel-1-Wochenende war für uns weit mehr als nur Motorsport. Es war:

  • mein erstes F1-Rennen live
  • ein unvergessliches Geburtstagsgeschenk
  • ein Familienerlebnis
  • eine perfekte Mischung aus Strand, Reise und Rennsport

Schnelle Autos, Meeresluft, Sand unter den Füßen und ein glückliches Kind: Zandvoort hat für uns perfekt funktioniert, sogar mit Baby. Ein Wochenende, an das wir uns alle drei noch lange erinnern werden.



Warst du selbst schon einmal bei einem Formel-1-Rennen, vielleicht sogar mit Kind? Oder kannst du dir vorstellen, so ein Event als Familie zu besuchen?

Schreib mir gern in die Kommentare oder schick mir eine Nachricht auf Instagram, ich freue mich über den Austausch und eure Erfahrungen.

Im nächsten Beitrag geht es dann deutlich ruhiger weiter: ein paar entspannte Tage in den Bergen rund um Salzburg: Natur, frische Luft und ein kompletter Kontrast zum Rennstreckenlärm.

Herzliche Grüße,
Alex & Familie

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