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Singapur – Moderne Oase zwischen Regenwolken & Großstadtträumen


Unser Stopp in Singapur dauerte insgesamt drei Nächte. Wir hatten bereits im Vorfeld viel Gutes gehört und können bestätigen: Die Stadt ist wirklich etwas Besonderes.

Unser Hotel: Oasia Hotel Downtown

Übernachtet haben wir im Oasia Hotel Downtown. Das Zimmer war zwar nicht riesig, aber modern eingerichtet. Vor allem die grün bewachsene Hotelfassade, die mitten zwischen den hohen Bürotürmen hervorsticht, hat uns sofort begeistert. Beim Frühstück konnte es manchmal etwas eng werden, aber insgesamt war das Hotel für unseren Aufenthalt ideal.


Das Wetter war während unserer Zeit in Singapur eher durchwachsen. Immer wieder regnete es, aber dafür waren die Temperaturen deutlich angenehmer als in den vielen Wochen zuvor. Perfekt also, um die Stadt in Ruhe zu erkunden.

Tag 1: Gardens by the Bay – Naturwunder mitten in der Stadt

Am ersten vollen Tag besuchten wir die berühmten Gardens by the Bay. Die ikonischen „Supertrees“ konnten wir wegen des Wetters leider nicht betreten. Der Skywalk war gesperrt, aber dafür flüchteten wir rechtzeitig vor dem nächsten Regenschauer in die beiden gigantischen Gewächshäuser.

Cloud Forest

Der Cloud Forest war unser Highlight. Schon beim Eintreten wird man vom über 30 Meter hohen Indoor-Wasserfall, dem höchsten seiner Art, begrüßt.


Das gesamte Gewächshaus imitiert das Klima eines echten Nebelwaldes: kühl, feucht und unglaublich angenehm. Auf mehreren Ebenen lernt man viel über bedrohte Pflanzen, Hochlandregionen und verschiedene Ökosysteme. Es fühlt sich an wie eine kleine Fantasiewelt mitten in der Großstadt.

Flower Dome


Der Flower Dome, das weltweit größte glasüberdachte Gewächshaus, zeigt Pflanzen aus mediterranen und trockenen Klimazonen. Hier stehen riesige uralte Olivenbäume neben farbenfrohen Blumenarrangements – ein wunderschöner Kontrast zum grauen Regenwetter draußen.

Tag 2: Wäsche, Stadtgeschichte & Singapur von oben

Der zweite Tag begann ganz pragmatisch: Es war Zeit, zum letzten Mal auf unserer Reise Wäsche zu waschen. Danach ging es weiter zum Singapore Flyer.

Singapore Flyer – Panorama nur für uns

Der Flyer gehört zu den höchsten Riesenrädern der Welt:
  • 165 Meter hoch, eine Runde dauert ca. 30 Minuten
  • 28 klimatisierte Gondeln, jeweils für bis zu 28 Personen
  • Bei gutem Wetter reicht der Blick bis nach Malaysia und Indonesien

Da an diesem Tag kaum Besucher da waren, hatten wir eine Gondel komplett für uns allein. Trotz des trüben Wetters war die Aussicht auf Marina Bay, die Skyline und die umliegenden Stadtteile beeindruckend.


Im Untergeschoss gibt es zusätzlich ein kleines Museum, das die Geschichte Singapurs anschaulich erzählt, ein unerwartet schönes Extra.

Für Formel-1-Fans ein kleines Highlight


Nur wenige Meter vom Flyer entfernt liegt der berühmte Marina Bay Street Circuit. Das F1-Rennen war erst kurz zuvor gewesen, weshalb noch viel von der Infrastruktur stand. Die Tribünen wurden gerade abgebaut, Markierungen lagen überall, und wir konnten sogar durch die Boxengasse spazieren, ein toller Moment für jeden Motorsportfan.

Tag 3: Spaziergang & Abflug

Am letzten Tag nutzten wir die restliche Zeit für einen Spaziergang durch unser Viertel. Unser Sohn konnte sich noch einmal richtig auf einem nahe gelegenen Spielplatz austoben, bevor wir uns auf den Weg zum Flughafen machten.

Changi Airport – ein Flughafen als Sehenswürdigkeit

Der Changi Airport ist ein echtes Erlebnis:
  • Der Rain Vortex, der größte Indoor-Wasserfall der Welt, ist spektakulär.
  • Im Terminal gibt es ein eigenes Schmetterlingshaus.
  • Viele Bereiche wirken eher wie ein Freizeitpark oder eine Mall als ein Airport.

Man kann problemlos Stunden dort verbringen, ohne dass Langeweile aufkommt.

Fazit

Singapur hat uns begeistert:
  • extrem sauber,

  • sehr modern,

  • voller Architektur-Highlights und Grünflächen,

  • und dennoch entspannt zu erkunden.

Der Nahverkehr per MRT ist schnell, einfach und überraschend günstig. Einen kleinen Fehler haben wir aber gemacht. Wir haben uns eine Metro-Karte gekauft. Das ist völlig unnötig. Mit Kreditkarte oder Smartphone kann man einfach durch die Schranken gehen. Das spart die Gebühren für die Karte selbst.

Trotz des wechselhaften Wetters war Singapur ein wunderschöner und sehr angenehmer Stopp, der uns viele besondere Eindrücke beschert hat.



Nach Singapur ging es für uns zum letzten Stopp der Reise: Dubai. Ein völlig anderer Kontrast: Wüste, futuristische Architektur und noch einmal ein ganz neues Erlebnis.

Schreib mir gerne in die Kommentare oder auf Instagram, wenn du etwas zu Singapur wissen möchtest oder weitere Reisetipps brauchst!

Herzliche Grüße,
Alex & Familie

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