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Familienabenteuer in Japan – Unser erster Stopp der Asienreise

 

Unsere große Asienreise begann in einem Land, das uns sofort begeistert hat: Japan. Für uns war es der perfekte Einstieg: sicher, gut organisiert, voller Kontraste und überraschend familienfreundlich.


In diesem Beitrag geben wir euch einen Überblick über unsere Route durch Japan, erzählen, wie wir uns fortbewegt haben, und teilen erste Tipps für das Reisen mit Kind.

Unsere Route durch Japan

Wir hatten rund zwei Wochen Zeit für Japan und haben uns bewusst auf vier sehr unterschiedliche Orte konzentriert:
  1. Tokio – Eine beeindruckende Weltstadt mit kinderfreundlichen Parks, großartigen Stadtvierteln und überraschend entspannten Ecken.
  2. Fujikawaguchiko – Am Fuße des Fuji gelegen, mit toller Natur, Ausblick auf den Vulkan (wenn das Wetter mitspielt) und viel Ruhe zum Durchatmen.
  3. Kyoto – Historische Tempel, Gärten, Tradition und gleichzeitig sehr entspannt für Familien.
  4. Nagasaki – Ein Ort mit bewegender Geschichte, schöner Hafenlage und einer etwas anderen Atmosphäre als der Rest Japans.

Diese Route bot uns eine schöne Mischung aus Großstadt, Natur und Kultur, ohne dass wir ständig unterwegs sein mussten.

Fortbewegung: Ganz klassisch mit Zug & Nahverkehr

In Japan zu reisen ist einfach, auch mit Kind. Wir haben unsere Züge und Verbindungen selbst im Voraus gebucht, ohne den Japan Rail Pass zu nutzen. Für unsere Route war das preislich sinnvoller und hat uns mehr Flexibilität gegeben.


Unsere Fortbewegungsmittel:
  • Fernzüge & Shinkansen: Die Hochgeschwindigkeitszüge sind beeindruckend schnell, sauber und zuverlässig. Alle Strecken haben wir einzeln online im Voraus gebucht.
  • Fernbus: Von Tokio aus sind wir mit einem Fernbus nach Fujikawaguchiko gefahren, eine bequeme und kostengünstige Option. Die Busse starten z. B. am Shinjuku-Busterminal und fahren direkt in die Region rund um den Fuji.
  • Öffentlicher Nahverkehr: In Tokio, Kyoto und Nagasaki haben wir uns mit U-Bahn und Bussen bewegt: pünktlich, sauber, gut ausgeschildert.
  • Suica Card: Für den Nahverkehr ist die Suica-Card (oder vergleichbare IC-Karten wie Pasmo) super praktisch. Sie funktioniert kontaktlos, einfach ans Lesegerät halten und fahren.
    💡 Tipp für iPhone-Nutzer: Die Suica lässt sich direkt ins Apple Wallet integrieren, so spart man sich die Plastikkarte und kann kontaktlos per Handy bezahlen.

  • Zu Fuß unterwegs: Besonders in ruhigeren Orten wie Fujikawaguchiko oder den Tempelvierteln Kyotos waren wir viel zu Fuß unterwegs, perfekt für spontane Entdeckungen im eigenen Tempo.

Auch hier gilt: Kinder unter sechs Jahren fahren oft kostenlos mit, wenn sie keinen eigenen Sitzplatz benötigen.

Reisetipps für Familien

Was für uns auf der Japan-Etappe besonders gut funktioniert hat:
  • Zentral gelegene Hotels: In allen Städten haben wir darauf geachtet, möglichst nah am Bahnhof oder an der U-Bahn zu übernachten. Das spart Zeit und lange Wege mit Kind.

  • Tagesablauf mit viel Spielraum: Wir haben uns pro Tag meist nur ein bis zwei Ziele vorgenommen. So blieb genug Raum für spontane Pausen, Spielplätze oder einfach ein Eis zwischendurch.

  • Verpflegung unterwegs: Die kleinen 24-Stunden-Supermärkte („Konbinis“) waren Gold wert. Dort bekommt man schnell leckeres, kindgerechtes Essen und Snacks für unterwegs.

  • Kinderfreundliche Atmosphäre: Unser Sohn wurde überall freundlich empfangen. In vielen Restaurants gab es Hochstühle, Kinderbesteck oder einfach ein Lächeln. Besonders gefreut hat uns: In jedem Hotel bekam er eine kleine Geschenktüte, oft mit Hausschuhen, einem Badeschwamm oder einer Kinderzahnbürste, kleine Gesten, die viel ausmachen und zeigen, wie aufmerksam Familien hier behandelt werden.

Unser Fazit

Japan war für uns ein wunderbarer Startpunkt: sicher, spannend, familienfreundlich und kulturell unglaublich reich. Die Mischung aus Großstadt und Natur, Tradition und Moderne hat uns allen gefallen. Auch mit Kind ist Japan ein entspanntes und bereicherndes Reiseziel. Wir würden (und werden!) wiederkommen.



Im nächsten Beitrag nehmen wir euch mit nach Tokio, zu unseren persönlichen Highlights, Lieblingsorten und kleinen Überraschungen.


Wenn ihr Fragen habt oder selbst eine Japanreise mit Kind plant, schreibt uns gern einen Kommentar oder meldet euch über Instagram!

Herzlich,
Alex & Familie

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