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Wie wir unsere große Asienreise mit Kind geplant haben

 
Zwei Monate durch Asien mit einem Kleinkind? Für viele klingt das nach einer echten Herausforderung. Für uns war es ein Herzenswunsch. Und auch wenn nicht immer alles glatt läuft, können wir heute sagen: Es war eine der besten Entscheidungen unseres Lebens.


Hier erzählen wir, wie wir die Reise vorbereitet haben, was uns geholfen hat und welche Gedanken wir uns im Vorfeld gemacht haben.

1. Warum eigentlich Asien?

Wir hatten schon immer eine große Faszination für Asien: das Essen, die Kulturen, die Menschen, die Kontraste. Außerdem waren wir bereits vor der Geburt unseres Sohnes mehrfach dort unterwegs. Diesmal wollten wir das Abenteuer als Familie erleben, mit mehr Zeit und mehr Ruhe.

2. Die Reisedauer: Warum zwei Monate?

Uns war schnell klar: Wenn wir so weit reisen, dann soll es sich lohnen. Zwei Monate erschienen uns als idealer Kompromiss, lang genug, um nicht durchhetzen zu müssen, kurz genug, um es als Elternteil (auch arbeitstechnisch) organisieren zu können. Wir haben beide beruflich flexibel geplant (Elternzeit sei dank) und unseren Alltag zu Hause so organisiert, dass die Auszeit möglich wurde.

3. Die Route und Unterkünfte: Fest gebucht und gut geplant

Unsere Route stand von Anfang an fest. Um sicherzustellen, dass wir genug Zeit an jedem Zielort hatten und keine wichtigen Unterkünfte vor Ort suchen mussten, haben wir alle Flüge und Hotels im Voraus gebucht. Unsere Reise führte uns nach:
  • Japan (Tokio - Fujikawaguchiko - Kyoto - Nagasaki)

  • Shanghai

  • Hongkong

  • Vietnam (Hanoi - Ha Long - Da Nang - Ho Chi Minh)

  • Kambodscha

  • Thailand (Bangkok - Krabi - Khao Lak)

  • Singapur

  • Dubai


Wir haben uns für zentral gelegene Hotels entschieden, die eine gute Anbindung an den Nahverkehr hatten, sodass wir schnell zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten gelangen konnten. Die Unterkünfte waren alle familienfreundlich, viele hatten einen Pool oder lagen in Strandnähe, damit unser Sohn auch zwischendurch spielen und wir uns entspannen konnten.

4. Packen mit Kind: Weniger ist mehr

Mit einem Kleinkind unterwegs zu sein bedeutet, dass man gut überlegen muss, was man einpackt. Wir hatten nur zwei große Koffer und zwei kleine Tagesrucksäcke. Wichtig war uns:
  • Kleidung für 7–10 Tage (Waschen unterwegs ist kein Problem)

  • Reiseapotheke

  • Lieblingsspielzeug und Bücher

  • Snacks. Immer.

  • Kameras

So konnten wir flexibel bleiben, ohne uns mit zu viel Gepäck zu belasten.

5. Flexibilität ist der Schlüssel

Obwohl wir unsere Flüge und Hotels im Voraus gebucht hatten, war die Reise dennoch flexibel. Wir hatten zwar einen groben Plan, aber oft entschieden wir ganz spontan, was wir an einem Tag unternehmen wollten, je nach Laune, Wetter oder einfach, wie sich der Tag anfühlte. Wenn unser Sohn gerade Lust auf einen ruhigen Tag hatte, sind wir im Hotel geblieben und haben einfach die Umgebung erkundet oder einen Pooltag eingelegt. Hatte er genug von den Sehenswürdigkeiten, haben wir die Pläne auch kurzfristig geändert. Diese Flexibilität hat uns den Druck genommen und uns erlaubt, die Reise in vollen Zügen zu genießen.

Fazit

Die Planung war keine leichte Aufgabe, aber sie hat uns Sicherheit gegeben. Indem wir alles im Voraus gebucht haben, konnten wir uns auf das Wesentliche konzentrieren: das Erleben neuer Kulturen, das Entdecken von Ländern und vor allem das gemeinsame Zeitverbringen als Familie.


Wenn du auch mit dem Gedanken spielst, länger mit Kind zu reisen: Trau dich! Klar, nicht alles wird perfekt laufen, aber du wirst so viel Neues lernen und vor allem unvergessliche Erinnerungen schaffen.

Wenn du Fragen zu konkreten Ländern, Kosten, Impfungen oder Ausrüstung hast, schreib uns gern in die Kommentare oder über Instagram!

Herzlich,
Alex & Familie

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